Seltsamer Besuch in der Sunntigschuel

Mitten in die Proben für die Sunntigschuelweihnacht platzte plötzlich in Schlattingen und Basadingen ein seltsam gekleideter Mann hinein. Die rote und weise Farbe seiner Kleider fiel den Jungen und Mädchen unserer Sunntigschuel sofort auf. Doch wer war dieser Mann mit langem weisem Bart?

Der Mann stellte sich den Kindern vor und erzählte ihnen etwas aus seinem Leben: "Ich bin unter vielen Namen bekannt, aber eigentlich ist mein richtiger Name Nikolaus und ich wurde etwa im Jahre 270 nach Christus geboren. Als meine Eltern mir ein hohes Vermögen hinterlassen haben, nutzte ich meinen Reichtum nicht für mich, sondern wollte Gott damit dienen und den Menschen die Liebe Gottes zeigen. So verschenkte ich den grössten Teil meines Vermögens an arme und bedürftige Menschen und natürlich auch an Kinder. Im Jahre 300 hat man mich dann zum Bischof gewählt. Leider lebte ich damals in einer für Christen gefährlichen Zeit und so kam ich um 310 ins Gefängnis. Aber ich hatte Glück und habe die Torturen im Gefängnis überstanden. Im Jahre 325 nahm ich an dem Konzil in Nizäa teil, das ist eine Versammlung der Bischöfe um über den Glauben zu diskutieren. Damals habe ich ein Dokument mit meinem Namen unterschrieben.

Nachdem ich am 6. Dezember um das Jahr 342 gestorben bin, haben die Menschen damals bis in die heutige Zeit angefangen, mich nachzuahmen. Immer am 6. Dezember dienen sie Gott genauso, wie ich es in meinem Leben getan habe. Auch sie schenken aus der Nächstenliebe heraus, die uns Jesus Christus aufgetragen hat, Kindern und Erwachsenen kleine Geschenke."



Nachdem der Mann seine Geschichte erzählt hatte, schenkte er jedem Kind und jedem Erwachsenen in der Sunntigschuel eine Mandarine und etwas Schokolade. Danach ist der seltsame Besucher wieder gegangen.

(Dummerweise erkannten einige Kinder den Pfarrer unter der Verkleidung)

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