Antisemitismus heute

Am 23. Februar 2022 findet um 20:00 Uhr in der Stadtkirche Diessenhofen ein Vortrag mit Pfr. Dr. theol. Thomas Bänziger zum Thema "Weshalb soll ich mich mit dem Thema Antisemitismus beschäftigen?" statt.

Bitte melden Sie sich für diesen Anlass bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Organisiert wird dieser Anlass durch die Regiohus-Chile in Zusammenarbeit mit den Evang. Kirchgemeinden Diessenhofen, Basadingen-Schlattingen-Willisdorf und Schlatt TG.

Hier der Link zum Flyer

Youth Church am 1. März 2022

Am 1. März 2022 um 19:00 Uhr findet der Jugendgottesdienst zum Thema "Wunder" in der Stadtkirche Diessenhofen statt.

Für diesen Anlass besteht die Zertifikats-Pflicht !
Alle die älter als 16 Jahre sind, müssen ein gültiges Covid-Zertifikat und ihren Ausweis vorweisen.

Hier geht es zum Flyer.

youthchurch.ch

 

Youth Church am 29. März 2022

Am 29. März 2022 um 19:00 Uhr findet der Jugendgottesdienst zum Thema "Passion" in der Stadtkirche Diessenhofen statt.

Für diesen Anlass besteht die Zertifikats-Pflicht !
Alle die älter als 16 Jahre sind, müssen ein gültiges Covid-Zertifikat und ihren Ausweis vorweisen.

Hier geht es zum Flyer.

youthchurch.ch

 

Leben bis zuletzt und in Frieden sterben

Autonomie und Abhängigkeit, Würde und Selbstverantwortung bei schwerer Krankheit und am Lebensende

Von der Würde menschlicher Bedürftigkeit, der Bedeutung der Palliative Care und der Frage, worum es in der Debatte um die Sterbehilfe heute geht.

Zu diesem Thema findet am im  Juni 2022 um 19.30 Uhr, im Kirchgemeindehaus Diessenhofen ein Anlass statt.

Geleitet wird dieser Anlass von:
Dr. phil. Matthias Mettner, Arbon und Zürich Lehrbeauftragter und Dozent, Studienleiter von ‚Palliative Care und Organisationsethik‘ sowie Programmleiter des ‚Forums Gesundheit und Medizin‘

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Jeder Mensch wünscht sich und seinen Angehörigen eine schmerz-, angst- und beschwerdefreie letzte Lebenszeit, ein „Leben bis zuletzt und ein Sterben in Frieden“ (Cicely Saunders). Doch viele Menschen sorgen sich um die letzte Phase ihres Lebens. Sie haben Angst davor, eines Tages Angehörigen und Pflegenden in der Zeit der Krankheit zur Last zu fallen und zunehmend abhängiger von fremder Hilfe zu werden. Sie befürchten, im Prozess des Sterbens unnötig leiden zu müssen oder ohne ausreichenden menschlichen Beistand zu sein.

Die letzte Lebensphase eines Menschen ist wesentlich durch Abhängigkeit und Verletzlichkeit bestimmt. Gleichzeitig hat der Patient das Bedürfnis, seine Autonomie bis weit in die Krankheit hinein zu erhalten. „Ich will sterben und mich nicht sterben lassen“ – dies ist mit den Worten des italienischen Lyrikers und Schriftstellers Cesare Pavese eine der grossen Hoffnungen des Menschen im Blick auf das Ende seines Lebens.

Palliative Care ist heute für chronisch und schwer kranke sowie sterbende Menschen ebenso wie für Angehörige und Berufsgruppen im Gesundheitswesen und der Seelsorge ein starkes Hoffnungszeichen. Der Respekt gegenüber dem kranken Menschen und seinen Bedürfnissen und das Ziel, den Patienten im Erleben der eigenen Würde zu unterstützen, stellen für den Kranken, seine Angehörigen und die Behandelnden die wesentliche Grundhaltung in der palliativen Medizin, Pflege und Begleitung dar. Im Rahmen von Palliative Care stehen vielfältige Behandlungsoptionen und Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung, die weit über ein alleiniges Symptommanagement (Behandlung, Linderung und Prävention körperlicher Krankheitsbeschwerden) hinausgehen und die seelischen, sozialen, existenziellen und spirituellen Erfahrungen des Patienten berücksichtigen.

Immer wieder stellen sich bei schwerer Krankheit und am Lebensende ethische Fragen. Bei der heute viel diskutierten Frage der Sterbehilfe bewegen wir uns in der Spannung „zwischen dem Gebot der unbedingten Achtung des Lebensrechtes jedes Menschen, der nicht minder grundlegenden Verpflichtung des Arztes, ihm, wo immer, Leiden zu ersparen, und dem umgreifenden Prinzip, ihn in seiner Menschenwürde, auch in seinem Selbstbestimmungsrecht, zu respektieren“ (Günther Stratenwerth).

Zusätzliche Information